Das gebührenfreie Girokonto und die Fallstricke
Worauf ist bei einem gebührenfreien Girokonto zu achten?
Die Verbraucher lassen sich gerne von der Werbung blenden. Wenn von einem gebührenfreien Girokonto die Rede ist, muss zunächst das Kleingedruckte näher in Augenschein genommen werden. Um wirklich in den Genuss eines solchen Kontos zu kommen, wird ein gewisser Geldeingang im Monat verlangt. Liegt dieser darunter, kostet das Girokonto auch dementsprechend Kontoführungsgebühren. Aber das verschweigen die Banken gerne in der Werbung. Oder sie ist mit einem kleinen Sternchen versehen, was dem Verbraucher oft gar nicht auffällt.
Gibt es wirklich ein gebührenfreies Girokonto?
Das gebührenfreie Girokonto gibt es wirklich. Viele Banken meinen tatsächlich auch das, was sie sagen. Die Werbung hält, was sie verspricht. Bei einem solchen gebührenfreien Girokonto fallen tatsächlich keine Kontoführungsgebühren an. Egal wie hoch der monatliche Geldeingang auch sein mag. Wer solch ein Girokonto besitzt, kann sich glücklich schätzen, denn das spart eine Menge Geld. Denn die Kontoführungsgebühren sind nicht unerheblich.
Gebührenfreies Girokonto für Studenten
Das gibt es auch. Studenten haben nicht viel Geld. Deshalb bekommen sie ein gebührenfreies Girokonto für die Zeit ihres Studiums gewährt. Allerdings beschränkt sich dies bis zu einem Mindestalter von 28 Jahren. Bei einigen Banken gibt es das gebührenfreie Girokonto auch bis zu 30 Jahren. Ist das Studium beendet, müssen Kontoführungsgebühren bezahlt werden. Der Student kann nun mit der Bank verhandeln, damit das Girokonto weiterhin gebührenfrei bleibt, oder zu einer dementsprechen Bank wechseln, die ein gebührenfreies Girokonto im Programm hat. Ohne das Kleingedruckte, versteht sich. Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass ein gebührenfreies Girokonto für Studenten grundsätzlich keinen Dispo zur Verfügung hat.
